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Wann beginnt die Datenannahme nach §21 KHEntgG?

Erstlieferungen werden ab dem 02. März 2020 angenommen. Danach sind sanktionsfreie Erstlieferungen bis zum 23. April 2020 möglich. Die Datenannahme endet am 30. April 2020.

Weiter Informationen zu den Lieferfristen finden Sie auf unserer Homepage unter „Datenlieferungen gem. § 21 KHEntgG“ / „Dokumente zur Datenlieferung“ / „Merkblatt“.

Wie lange können Korrekturlieferungen übermittelt werden?

Die Korrekturphase endet am 30. April 2020.

Wie lange dauert es, bis eine Rückmeldung erstellt wird?

Jede Datenübermittlung erzeugt eine Empfangsbestätigung und ein Importprotokoll. Im Regelfall werden die Empfangsbestätigung innerhalb weniger Stunden und das Importprotokoll innerhalb fünf Tagen bereitgestellt. Technische Störungen oder hohes Lieferaufkommen können die Erstellung verzögern.

Wie hoch ist die Fehlerquote und muss ich korrigieren?

Die Vereinbarung zum § 21 KHEntgG sagt in § 5 Abs. 2: "Die Übermittlungspflicht wird verletzt, wenn mehr als 1% (prozentuale Bagatellgrenze) oder mehr als 100 (nominale Bagatellgrenze) der abgerechneten Fälle des Berichtszeitraums im Fehlerverfahren von der DRG-Datenstelle nicht akzeptiert oder nicht oder nicht fristgerecht an die DRG-Datenstelle übermittelt werden."

Dem Blatt "2_Übersicht" im Fehlerverfahrensbericht können Sie in der Tabelle "Gelieferte Dateien dieses Jobs:" in der Zeile "Fall" entnehmen, wie viele Fälle übernommen wurden und wie viele abgewiesen wurden.

Da der Datenstelle die Anzahl der übermittlungspflichtigen Fälle nicht bekannt ist, kann sie nicht feststellen, ob die Übermittlungspflicht im obigen Sinne verletzt wird. Dies wird vor Ort mit den Vertragsparteien nach §§ 10 und 11 KHEntgG (Vertragsparteien auf Orts- und Landesebene) geklärt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder Fall wichtig ist und möglichst korrigiert werden sollte.

Sind Datenlieferungen per E-Mail möglich?

Datenlieferungen sind aus Sicherheitsgründen nicht per E-Mail möglich. Bitte nutzen Sie ausschließlich das Dropbox-Verfahren im InEK-Datenportal ( daten.inek.org).

Wie kann ich das Passwort zur Anmeldung im InEK-Datenportal ändern? Ich habe das Passwort vergessen, was ist zu tun?

Wie im Handbuch zum InEK-Datenportal beschrieben, fordern Sie als registrierter Anwender ein neues Passwort an, indem Sie auf der Anmeldeseite auf den Link „Als registrierter Anwender können Sie ein neues Kennwort anfordern.“ klicken. Nach der Passworteingabe erhalten Sie eine Mail zur Aktivierung des neuen Passwortes. Direktlink zum Zurücksetzen des Passworts

Warum lässt sich der InEK-DatenDienst nicht starten?

Das Programm InEK-DatenDienst benötigt einige Voraussetzungen. Es muss eine Java-Version größer Version 6 installiert sein, also Version 7 bis Version 10.

Falls in Ihrem Haus ein Proxy-Server installiert ist, muss diesem die Adresse „daten.inek.org“ bekannt gemacht werden, damit der Zugriff auf den InEK-DatenDienst nicht abgelehnt wird.

Wie zähle ich Intensiv-Betten für die Datei „Pflegepersonal“?

Anzugeben ist die Anzahl der jahresdurchschnittlich aufgestellten Betten der Fachabteilung. Der Jahresdurchschnitt der aufgestellten Betten ergibt sich als Mittelwert der jeweils an den Monatsenden vorhandenen Betten. Diese Angabe ist eine Davon-Angabe des Datenfelds „Anzahl Betten“. Sind in einer Fachabteilung keine Intensivbetten aufgestellt, ist der Wert „0“ (Null) anzugeben. Bei einer ausgewiesenen Intensivstation entspricht die Anzahl der Betten der Fachabteilung in der Regel der Anzahl der Intensivbetten der Fachabteilung. Bei der Zählung der Intensivbetten sind die Ausführungen im §-21-Datensatz zu beachten.

Wo ordne ich das Pflegepersonal ein?

Datenfeld „Pflegefachpersonal“: Anzugeben sind Personen, denen die Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz, dem Altenpflegegesetz oder dem Pflegeberufegesetz erteilt wurde und die auf den bettenführenden Stationen/Abteilungen im Pflegedienst eingesetzt werden. Pflegekräfte mit akademischem Abschluss sind ebenfalls im Datenfeld „Pflegefachpersonal“ anzugeben.

Datenfeld „Pflegehilfspersonal“: Anzugeben sind Personen, die erfolgreich eine landesrechtlich geregelte Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer haben, die die von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2012 und von der Gesundheitsministerkonferenz 2013 als Mindestanforderungen beschlossenen „Eckpunkte für die in Länderzuständigkeit liegenden Ausbildungen zu Assistenz und Helferberufen in der Pflege“ (BAnz AT 17.02.2016 B3) erfüllt, oder die eine landesrechtlich geregelte Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe von mindestens einjähriger Dauer erfolgreich abgeschlossen haben oder denen auf der Grundlage des Krankenpflegegesetzes vom 4. Juni 1985 (BGBl. I S. 893) in der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung eine Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer erteilt worden ist.

Datenfeld „Pflegepersonal Gesamt“: Anzugeben ist die Gesamtzahl der auf den bettenführenden Stationen/Fachabteilungen im Pflegedienst eingesetzten Personen. Der Eintrag im Datenfeld „Pflegepersonal Gesamt (alle)“ ist größer als die Summe aus den Einträgen im Datenfeld „Pflegefachpersonal (alle)“ und „Pflegehilfspersonal (alle)“, wenn Personal auf den bettenführenden Stationen/Fachabteilungen außerhalb der dort genannten Ausbildungsberufe im Pflegedienst eingesetzt wird (bspw. Personal mit 6-wöchigem Basiskurs).

Die Datenfelder „Pflege am Bett“ beziehen sich für die jeweilige Berufsgruppe auf die Personen, die in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen tätig sind. Die Angabe ist eine Davon-Angabe der Datenfelder (alle); sie kann der Angabe im Datenfeld (alle) entsprechen, wenn Pflegekräfte ausschließlich in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen tätig sind.

Wir belegen unsere Stationen interdisziplinär. Wie soll ich in der Datei Pflegepersonal die fachabteilungsbezogenen Angaben eintragen?

Bei interdisziplinärer Belegung rechnen Sie bitte das Pflegepersonal anteilig den Fachabteilungen zu. Die anteilige Verrechnung nehmen Sie dabei nach Inanspruchnahme vor.

Was gebe ich bei der Krankenversichertennummer an?

Der unveränderliche Teil der Krankenversichertennummer nach § 290 Abs. 1 Satz 2 SGB V (10-stellige „Versicherten-ID“ der Krankenversichertenkarte) ist anzugeben. Die Krankenversichertennummer ist nur bei Patienten mit elektronischer Gesundheitskarte anzugeben. In allen anderen Fällen ist „9999999999“ anzugeben. Genauere Informationen finden Sie im Fehlerverfahren Teil A Basisdokument unter Punkt 6.4.1.

Welcher Entgeltbetrag wird bei der Prüfung E0013 erwartet?

Die Prüfung bezieht sich auf die vereinbarten Entgeltbeträge unter Berücksichtigung des Gültigkeitszeitraums. Sollten sich hier Änderungen ergeben haben, sind diese nach Rücksprache mit der Datenstelle nachzureichen.

Im Prüfalgorithmus werden Sonderkonstellationen berücksichtigt wie bspw. die Übermittlung von PKV-Fällen (Beihilfeversicherung). Der Entgeltbetrag für die Leistung der PKV ist zu 100% für die DRG-Fallpauschale zu übermitteln.

Wo liegt der Fehler beim Auftreten der Prüfung P0025?

In den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik findet sich der Hinweis, dass ein Kode aus diesem Bereich in der Regel zu Beginn der Behandlung und bei jedem Wechsel der Behandlungsart anzugeben (siehe unter  „PEPP-Entgeltsystem 2019“ / „Kodierrichtlinien“ / „DKR-Psych 2019“ auf Seite 21 (PP005g)).

Bei Verletzung dieser Regel kommt es zur Fehlermeldung.

Wo liegt der Fehler beim Auftreten der Prüfung P0025 oder P0028?

In den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik findet sich der Hinweis, dass ein Kode aus diesem Bereich in der Regel einmal pro Woche anzugeben ist und als Bezugsdatum für die jeweils zu kodierende Leistungsperiode ist der erste Tag der vom Kode bestimmten Periode anzugeben (siehe unter  „PEPP-Entgeltsystem 2019“ / „Kodierrichtlinien“ / „DKR-Psych 2019“ auf Seite 22 (PP005g)).

Siehe auch beim DIMDI: „Ein Kode aus diesem Bereich ist in der Regel einmal pro Woche anzugeben. Als erste Woche gilt die Zeitspanne vom Tag der Aufnahme bis zum Ablauf der ersten 7 Tage, usw.“

Sind diese Regeln verletzt, kommt es zur Fehlermeldung.

Wie sind die Datumsangaben zur Kennung „Intensivbett“ in der Datei FAB einzutragen?

In der Datei FAB soll auf Basis der Daten die Verweildauer des Patienten auf die Bereiche der Normalpflege (auf Normalstationen) und der intensivmedizinischen Betreuung aufgeteilt werden. Bei einer Verlegung in ein Intensivbett ohne Wechsel der Fachabteilungsangabe ist entsprechend der Zeitpunkt der internen Verlegung von einem Bett der Normalpflege in ein Bett der intensivmedizinischen Versorgung (bzw. umgekehrt) durch die dazugehörigen Datumseingaben einzutragen.

Beispiel: Patient wird vom 02.01.2019 bis zum 12.01.2019 im Fachbereich Innere Medizin (FAB-Schlüssel 0100) behandelt. Vom 04.01.2019 bis zum 07.01.2019 erfolgte eine intensivmedizinische Behandlung in einer interdisziplinären Intensivstation ohne eigenen FAB-Schlüssel 36xx. Die Datei FAB sieht dann bspw. so aus:

IK;Entlassender-Standort;Entgeltbereich;KH-internes-Kennzeichen;Standortnummer-Behandlungsort;FAB;FAB-Aufnahmedatum;FAB-Entlassungsdatum;Kennung-Intensivbett

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;201901020800;201901041100;N

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;201901041100;201901071000;J

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;201901071000;201901120900;N

Sind auch Fälle nach § 140a SGB V Besondere Versorgung zu übermitteln?

Ja, auch Fälle nach § 140a SGB V Besondere Versorgung (integrierte Versorgung) sind zu übermitteln. Sie sind am Aufnahmegrund (3. und 4. Stelle mit den Werten „41“ bis „47“) zu erkennen.

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