Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation


Bildschirmansicht

Schnellnavigation im Dokument


Inhalt

Zur Umsetzung der Vorgaben des § 17b Abs. 3 S. 6 KHG haben die Vertragsparteien auf Bundesebene eine Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation geschlossen.

Danach wird die aus freiwillig an der Kostenerhebung teilnehmenden Krankenhäusern zusammengesetzte Stichprobe um weitere Krankenhäuser ergänzt, die zur Teilnahme an der Kostenerhebung verpflichtet werden. Auf Basis des als Anlage 1 der Vereinbarung beigefügten Konzepts werden erstmals zum 31.10.2016 mittels Losverfahren unter notarieller Begleitung zufällig 40 Krankenhäuser aus dem Entgeltbereich „DRG“ ausgewählt, die für 5 Jahre zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation durch verpflichtende Kalkulationsteilnahme beitragen. Basis der Ziehung sind Krankenhäuser, die aufgrund ihres Leistungsspektrums und ihrer Trägerschaft einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Repräsentativität leisten können. Der Ziehung unterliegen nach der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität alle Krankenhäuser, welche nicht auf freiwilliger Basis und zugleich erfolgreich an der Kostenerhebung teilnehmen. (vgl. Anlage 1 der Vereinbarung).

Vereinbarung nach § 17b Abs. 3 Satz 6 KHG

Vereinbarung nach § 17b Abs. 3 Satz 6 KHG
Download PDF-Datei Vereinbarung nach § 17b Abs. 3 Satz 6 KHG.pdf (1,65 MB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

Die Vertragsparteien auf Bundesebene haben durch ihre „Ergänzungsvereinbarung zur Vereinbarung gemäß § 17b Absatz 3 Satz 6 KHG zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation vom 02.09.2016“ (Ergänzungsvereinbarung) eine Aktualisierung des Ziehungskonzepts – durch Erweiterung des Konzepts für den Entgeltbereich „PSY“ sowie für die Kalkulation der Investitionsbewertungsrelationen – vorgenommen (Anlage 1 der Ergänzungsvereinbarung).

Ergänzungsvereinbarung Repräsentativität Kalkulation inkl. Anlagen
Download PDF-Datei Ergänzungsvereinbarung_2017_09_01_Repräsentativität_Kalkulation_inkl_Anlagen.pdf (353,26 kB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

Zweite Ziehung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation

Zur Umsetzung der Vorgaben des § 17b Abs. 3 S. 6 KHG wurde auf Basis der Ergänzungsvereinbarung am Freitag, den 22. September 2017 die zweite Ziehung von Krankenhäusern, die zur Teilnahme an der Kostenkalkulation verpflichtet werden, unter notarieller Begleitung durchgeführt.

Für die Entgeltbereiche „DRG“ und „PSY“ sowie für die Kalkulation der Investitionsbewertungsrelationen (INV-Kalkulation) wurden insgesamt 80 Ziehungen durchgeführt, bei denen jeweils ein Krankenhaus zufällig gezogen wurde. Die Verpflichtung zur Kalkulationsteilnahme aus der zweiten Ziehung erstreckt sich auf die Datenjahre 2017 – 2021 (Kalkulationsteilnahme 2018 – 2022). Das Ziehungsergebnis stellen wir Ihnen gem. § 4 Abs. 2 der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation ab sofort als pdf-Dokument zur Verfügung. Die dort aufgelisteten Krankenhäuser erhalten in den nächsten Tagen eine individuelle Information gem. § 2 Abs. 2 der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation mit Angaben zu den mit der Verpflichtung verbundenen Arbeiten, den Voraussetzungen einer erfolgreichen Kalkulationsteilnahme (inkl. pauschalierter Vergütung) und den mit der Verpflichtung verbundenen Sanktionsregelungen.

 

Entgeltbereich „PSY“

Für die Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulationsstichprobe im Entgeltbereich „PSY“ wurden 20 Ziehungsrunden durchgeführt. In jeder Ziehungsrunde standen jeweils die 25 Krankenhäuser zur Auswahl, die anhand ihrer Trägerschaft „privat“ bzw. „frei-gemeinnützig“ und ihres psychiatrischen bzw. psychosomatischen Leistungsspektrums den höchsten Beitrag zur Erhöhung der Repräsentativität leisten konnten. Hinsichtlich der Trägerschaft wurden 14 Häuser in privater und 6 Häuser in frei-gemeinnütziger Trägerschaft gezogen.

Ziehungsergebnis vom 22.09.2017 Entgeltbereich „PSY“
Download PDF-Datei Ziehungsergebnis2017_PSY.pdf (37,40 kB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

Entgeltbereich „DRG“

Für die Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulationsstichprobe im Entgeltbereich „DRG“ wurden 20 Ziehungsrunden durchgeführt. In jeder Ziehungsrunde standen jeweils die 30 Krankenhäuser zur Auswahl, die anhand ihrer Trägerschaft „privat“ bzw. „frei-gemeinnützig“ und ihres DRG-Leistungsspektrums den höchsten Beitrag zur Erhöhung der Repräsentativität leisten konnten. Hinsichtlich der Trägerschaft wurden 17 Häuser in privater und 3 Häuser in frei-gemeinnütziger Trägerschaft gezogen.

Ziehungsergebnis vom 22.09.2017 Entgeltbereich „DRG“
Download PDF-Datei Ziehungsergebnis2017_DRG.pdf (36,84 kB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

INV-Kalkulation

Für die Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulationsstichprobe im Rahmen der INV-Kalkulation wurden 2 Ziehungen mit jeweils 20 Ziehungsrunden (insgesamt also 40 Ziehungsrunden) durchgeführt. In jeder Ziehungsrunde standen jeweils die 30 Krankenhäuser zur Auswahl, die anhand ihrer Trägerschaft „privat“ bzw. „frei-gemeinnützig“ und ihres Leistungsspektrums den höchsten Beitrag zur Erhöhung der Repräsentativität im Sinne des Ziehungskonzeptes (Anlage 1 der Ergänzungsvereinbarung) leisten konnten. Zur Verbesserung der Datengrundlage zur INV-Kalkulation im Entgeltbereich „PSY“ wurde in 20 Ziehungsrunden ausschließlich aus der Gruppe der psychiatrischen bzw. psychosomatischen Fachkrankenhäuser gezogen. Hinsichtlich der Trägerschaft wurden in diesem Entgeltbereich 9 Häuser in privater und 11 Häuser in frei-gemeinnütziger Trägerschaft gezogen. Zur Verbesserung der Datengrundlage zur INV-Kalkulation im Entgeltbereich „DRG“ wurde in 20 Ziehungsrunden aus allen übrigen Krankenhäusern mit Ausnahme der Gruppe der psychiatrischen bzw. psychosomatischen Fachkrankenhäuser gezogen. Hinsichtlich der Trägerschaft wurden in diesem Entgeltbereich 16 Häuser in privater und 4 Häuser in frei-gemeinnütziger Trägerschaft gezogen.

Ziehungsergebnis vom 22.09.2017 INV-Kalkulation
Download PDF-Datei Ziehungsergebnis2017_INV.pdf (41,27 kB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

Weitere Details zum Ziehungsverfahren entnehmen Sie bitte der Videoaufzeichnung mit dem vollständigen Ablauf der Ziehung, die wir Ihnen in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen.

Erste Ziehung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation

Zur Umsetzung der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation wurde auf Basis der Beratungen der Vertragsparteien auf Bundesebene am Montag, den 31. Oktober 2016 die erste Ziehung von Krankenhäusern, die zur Teilnahme an der Kostenkalkulation verpflichtet werden, unter notarieller Begleitung durchgeführt.

Insgesamt wurden 40 Ziehungen durchgeführt, bei denen jeweils ein Krankenhaus zufällig gezogen wurde. In jeder Ziehungsrunde standen jeweils die 50 Krankenhäuser zur Auswahl, die anhand ihrer Trägerschaft „privat“ bzw. „frei-gemeinnützig“ und ihres DRG-Leistungsspektrums den höchsten Beitrag zur Verbesserung der Repräsentativität leisten konnten. Die Verpflichtung zur Kalkulationsteilnahme aus der ersten Ziehung erstreckt sich auf die Datenjahre 2016 – 2020 (Kalkulationsteilnahme 2017 – 2021). Das Ziehungsergebnis stellen wir Ihnen gem. § 4 Abs. 2 der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation ab sofort als pdf-Dokument zur Verfügung. Die dort aufgelisteten Krankenhäuser erhalten in den nächsten Tagen (frühestens aber am 03. November 2016) eine individuelle Information gem. § 2 Abs. 2 der Vereinbarung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation mit Angaben zu den mit der Verpflichtung verbundenen Arbeiten, den Voraussetzungen einer erfolgreichen Kalkulationsteilnahme (inkl. pauschalierter Vergütung) und den mit der Verpflichtung verbundenen Sanktionsregelungen.

Weitere Details zum Ziehungsverfahren entnehmen Sie bitte der Videoaufzeichnung mit dem vollständigen Ablauf der Ziehung, die wir Ihnen in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen.

Ergebnis vom 31.10.2016
Download PDF-Datei Erste Ziehung zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation_Ergebnis.pdf (154,45 kB) Download-Hilfe?
Falls Sie Probleme beim Download haben sollten, melden Sie sich bitte unter +49(0)2241/9382-38.
Weitere Informationen zu Downloads stehen im Hilfebereich zur Verfügung.

seitenübergreifender Abschnitt