FAQ


Bildschirmansicht

Schnellnavigation im Dokument


Inhalt

Wann beginnt die Datenannahme nach §21 Abs. 1 KHEntgG?

Erstlieferungen werden ab dem 01. März 2021 angenommen. Danach sind sanktionsfreie Erstlieferungen bis zum 23. April 2021 möglich. Die Datenannahme endet am 30. April 2021.

Weitere Informationen zu den Lieferfristen finden Sie auf unserer Homepage unter „Datenlieferungen gem. § 21 Abs.1 KHEntgG“ / „Dokumente zur Datenlieferung“ / „Merkblatt“.

Wie lange können Korrekturlieferungen übermittelt werden?

Die Korrekturphase endet am 30. April 2021.

Wie lange dauert es, bis eine Rückmeldung erstellt wird?

Jede Datenübermittlung erzeugt eine Empfangsbestätigung und ein Importprotokoll. Im Regelfall werden die Empfangsbestätigung innerhalb weniger Stunden und das Importprotokoll innerhalb von fünf Tagen bereitgestellt. Technische Störungen oder hohes Lieferaufkommen können die Erstellung verzögern.

Wie hoch ist die Fehlerquote und muss ich korrigieren?

Die Vereinbarung zum § 21 KHEntgG sagt in § 5 Abs. 2: "Die Übermittlungspflicht wird verletzt, wenn mehr als 1% (prozentuale Bagatellgrenze) oder mehr als 100 (nominale Bagatellgrenze) der abgerechneten Fälle des Berichtszeitraums im Fehlerverfahren von der DRG-Datenstelle nicht akzeptiert oder nicht oder nicht fristgerecht an die DRG-Datenstelle übermittelt werden."

Dem Blatt "2_Übersicht" im Fehlerverfahrensbericht können Sie in der Tabelle "Gelieferte Dateien dieses Jobs:" in der Zeile "Fall" entnehmen, wie viele Fälle übernommen wurden und wie viele abgewiesen wurden.

Da der Datenstelle die Anzahl der übermittlungspflichtigen Fälle nicht bekannt ist, kann sie nicht feststellen, ob die Übermittlungspflicht im obigen Sinne verletzt wird. Dies wird vor Ort mit den Vertragsparteien nach §§ 10 und 11 KHEntgG (Vertragsparteien auf Orts- und Landesebene) geklärt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder Fall wichtig ist und möglichst korrigiert werden sollte.

Sind Datenlieferungen per E-Mail möglich?

Datenlieferungen sind aus Sicherheitsgründen nicht per E-Mail möglich. Bitte nutzen Sie ausschließlich das Dropbox-Verfahren im InEK-Datenportal (daten.inek.org).

Wie kann ich das Passwort zur Anmeldung im InEK-Datenportal ändern? Ich habe das Passwort vergessen, was ist zu tun?

Wie im Handbuch zum InEK-Datenportal beschrieben, fordern Sie als registrierter Anwender ein neues Passwort an, indem Sie auf der Anmeldeseite auf den Link „Als registrierter Anwender können Sie ein neues Kennwort anfordern. klicken. Nach der Passworteingabe erhalten Sie eine Mail zur Aktivierung des neuen Passwortes. Direktlink zum Zurücksetzen des Passworts

Warum lässt sich der InEK-DatenDienst nicht starten?

Das Programm InEK-DatenDienst benötigt einige Voraussetzungen. Es muss eine Java-Version größer Version 6 installiert sein.

Falls in Ihrem Haus ein Proxy-Server installiert ist, muss diesem die Adresse „daten.inek.org“ bekannt gemacht werden, damit der Zugriff auf den InEK-DatenDienst nicht abgelehnt wird.

Muss ich in der Datei „Standorte“ alle Standorte gem. § 293 Abs. 6 SGB V angeben, die auch im Standortverzeichnis eingetragen wurden?

In der Datei Standorte sind alle Standorte mit stationärer Leistungserbringung sowie Leistungen der psychiatrischen bzw. psychosomatischen Institutsambulanzen anzugeben. Wichtig ist, dass alle Standortnummern, die in der Datei „FAB“ und/oder der Datei „Pflegepersonal“ übermittelt werden, in der Datei „Standorte“ enthalten sind.

Wie zähle ich Intensivbetten für die Datei „Pflegepersonal“?

Anzugeben ist die Anzahl der jahresdurchschnittlich aufgestellten Betten der Fachabteilung. Der Jahresdurchschnitt der aufgestellten Betten ergibt sich als Mittelwert der jeweils an den Monatsenden vorhandenen Betten. Diese Angabe ist eine Davon-Angabe des Datenfelds „Anzahl Betten“. Sind in einer Fachabteilung keine Intensivbetten aufgestellt, ist der Wert „0“ (Null) anzugeben. Bei einer ausgewiesenen Intensivstation entspricht die Anzahl der Betten der Fachabteilung in der Regel der Anzahl der Intensivbetten der Fachabteilung. Bei der Zählung der Intensivbetten sind die Ausführungen im §-21-Datensatz zu beachten.

Wie wirken sich Stationsschließungen oder Bettensperrungen aufgrund von Maßnahmen infolge der Corona-Pandemie auf die Berechnung der „Anzahl Betten“ (Datei „Pflegepersonal“) aus?

Im Datenfeld „Anzahl Betten“ ist die Anzahl der in der angegebenen Fachabteilung am Standort im Datenjahr durchschnittlich aufgestellten Betten anzugeben. Wird eine Fachabteilung nach pflegesensitiven und ggf. nach nicht pflegesensitivem Bereich gegliedert, ist in diesem Datenfeld die Anzahl der durchschnittlich aufgestellten Betten anteilig für die angegebenen Bereiche in dieser Fachabteilung anzugeben. Ist die Fachabteilung nach weiteren Kriterien gegliedert, ist die Anzahl der jahresdurchschnittlich aufgestellten Betten des durch den Datensatz dargestellten Ausschnitts der Fachabteilung des jeweiligen Standortes anzugeben. Der anteilige Wert wird mit 2 Nachkommastellen angegeben; ganzzahlige Werte können ohne Nachkommastellen angegeben werden.

Der Jahresdurchschnitt der aufgestellten Betten ergibt sich als Mittelwert der jeweils an den Monatsenden vorhandenen Betten. Bei geschlossenen Stationen (auch aufgrund von Maßnahmen infolge der Corona-Pandemie) sind die Betten im Zeitraum der Schließung nicht zu zählen. Bei kurzzeitigen Bettensperrungen, wenn beispielsweise ein Bett gesperrt wird, da aufgrund eines Corona-Falls nur noch eine 1-Bett-Belegung vorgesehen ist, sind diese gesperrten Betten mitzuzählen, da sie grundsätzlich aufgestellt sind.

Wie wird „nicht bettenführend“ im Rahmen der Datei „Pflegepersonal“ definiert?

Unter dem „Merkmal Bettenführend“ = 0 ist das Pflegepersonal anzugeben, welches außerhalb der bettenführenden Stationen eingesetzt wird. Dazu können beispielsweise u.a. eine zentrale Notaufnahme oder eine Aufnahmestation gehören, wenn sie nicht bettenführend sind. Wenn in diagnostischen Bereichen ebenfalls Pflegepersonal nach Definition der Datensatzbeschreibung eingesetzt wird, so sind diese Bereiche als „nicht bettenführend“ mit anzugeben.

Kann teilstationär auch bettenführend sein?

Fachabteilungen mit dem „Merkmal Teilstationäre Behandlung“ = 1 können grundsätzlich auch mit dem „Merkmal Bettenführend“ = 1 versehen werden (z.B. bei teilstationären Dialysestationen). Wenn eine Fachabteilung sowohl mit dem „Merkmal Teilstationäre Behandlung“ als auch mit dem „Merkmal Bettenführend“ versehen ist, ist das Pflegepersonal, welches in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen tätig ist, den Spalten „Pflege am Bett“ zuordnen.

Wie sind die Angaben in der Datei „Pflegepersonal“ vorzunehmen, wenn sich im Laufe des Jahres 2020 die Fachabteilungsschlüssel verändert haben?

In Bezug auf Strukturveränderungen im Jahr 2020 ist Folgendes zu beachten: Wichtig ist eine Kongruenz über den gesamten §-21-Datensatz, d.h. es sind alle Fachabteilungen in der Datei „Pflegepersonal“ aufzuführen, die Sie auch in der Datei "FAB" angeben.

Falls sich in Ihrem Krankenhaus im Jahr 2020 strukturelle Veränderungen in Bezug auf die Fachabteilungen ergeben haben, sind sowohl die ursprünglichen Fachabteilungen als auch die neuen Fachabteilungen in der Datei „Pflegepersonal“ anzugeben. Das Pflegepersonal ist dann nach Inanspruchnahme auf die beiden Fachabteilungen aufzuteilen.

Welche pflegesensitiven Bereiche sind in der Datei „Pflegepersonal“ anzugeben in Bezug auf die zeitweise Aussetzung der PpUGV im Jahr 2020 aufgrund von Corona?

Verfügt ein Krankenhaus über einen oder mehrere pflegesensitive Bereiche, ist das Pflegepersonal sowohl nach Fachabteilung als auch nach den pflegesensitiven Bereichen gegliedert für jeden Standort gesondert anzugeben. Hierzu werden im Datenfeld „Fachabteilung“ der Fachabteilungsschlüssel und im Datenfeld „Pflegesensitiver Bereich“ der nach einer Vereinbarung gem. § 137i Abs. 1 SGB V oder einer Rechtsverordnung nach § 137i Abs. 3 SGB V festgelegte pflegesensitive Bereich angegeben. Zur Vereinheitlichung der Datenübermittlung ist der pflegesensitive Bereich mit der Kennung bzw. den Kennungen der betreffenden pflegesensitiven Bereiche als Aufzählung – mit einfachem Komma getrennt –anzugeben (siehe Datensatzbeschreibung).

Vom Krankenhaus sind nur die Kennungen zu verwenden, für die nach einer Vereinbarung gem. § 137i Abs. 1 SGB V oder einer Rechtsverordnung nach § 137i Abs. 3 SGB V für das Datenjahr 2020 ein pflegesensitiver Bereich festgelegt/ermittelt wurde. Dies hat unabhängig davon zu erfolgen, dass die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung im Jahr 2020 teilweise wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt war.

Wo ordne ich das Pflegepersonal ein?

Grundsätzlich sind in der Datei „Pflegepersonal“ alle Pflegekräfte anzugeben, die in der Pflege tätig sind, d.h. im Pflegedienst eingesetzt werden, differenziert nach den Qualifikationsgruppen (Pflegefachpersonal, Pflegehilfspersonal, Weitere Fachkräfte, Auszubildende, Pflegepersonal Gesamt) und differenziert nach „alle“ bzw. „Pflege am Bett“. D.h. es ist auch das Pflegepersonal, das auf nicht-bettenführenden Stationen tätig ist, zu zählen.

Datenfeld „Pflegefachpersonal“: Anzugeben sind Personen, denen die Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung nach dem Krankenpflegegesetz, dem Altenpflegegesetz oder dem Pflegeberufegesetz erteilt wurde und die auf den bettenführenden Stationen/Abteilungen im Pflegedienst eingesetzt werden. Pflegekräfte mit akademischem Abschluss sind ebenfalls im Datenfeld „Pflegefachpersonal“ anzugeben.

Datenfeld „Pflegehilfspersonal“: Anzugeben sind Personen, die erfolgreich eine landesrechtlich geregelte Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer haben, die die von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2012 und von der Gesundheitsministerkonferenz 2013 als Mindestanforderungen beschlossenen „Eckpunkte für die in Länderzuständigkeit liegenden Ausbildungen zu Assistenz und Helferberufen in der Pflege“ (BAnz AT 17.02.2016 B3) erfüllt, oder die eine landesrechtlich geregelte Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe von mindestens einjähriger Dauer erfolgreich abgeschlossen haben oder denen auf der Grundlage des Krankenpflegegesetzes vom 4. Juni 1985 (BGBl. I S. 893) in der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung eine Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer erteilt worden ist.

Datenfeld „Weitere Fachkräfte (alle)“: Im Datenfeld ist das im Krankenhaus dem Pflegedienst zugeordnete nachfolgend aufgeführte Personal anzugeben:

1. Medizinische Fachangestellte, die erfolgreich eine Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten/zur Medizinischen Fachangestellten vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 1097) abgeschlossen haben oder eine Qualifikation vorweisen, die dieser entspricht,

2. Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten, die erfolgreich eine entsprechende bundesrechtlich geregelte oder der Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 17. September 2013 entsprechende Ausbildung abgeschlossen haben, und

3. Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, denen auf Grundlage des Notfallsanitätergesetzes vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1348) eine Erlaubnis zum Führen der entsprechenden Berufsbezeichnung erteilt worden ist.

Datenfeld „Auszubildende (alle)“: Anzahl der Auszubildenden der Pflegeberufe des Pflegefachpersonals, d.h. Auszubildende nach dem Krankenpflegegesetz, dem Altenpflegegesetz oder dem Pflegeberufegesetz. Dies gilt unabhängig davon, ob diese Auszubildenden in der Dienstart 01 gebucht werden oder nicht. Es sind lediglich die Auszubildenden im eigenen Krankenhaus anzugeben. Die Anzahl der Auszubildenden ist als Anzahl der Ausbildungskräfte (AK) anzugeben. Eine Ausbildungskraft ist eine mit Ausbildungsvertrag und tariflicher Arbeitszeit ganzjährig beschäftigte Person ohne Berücksichtigung des Anrechnungsverhältnisses (analog Datei „Ausbildung“, Datenfeld „Auszubildende im eigenen Krankenhaus“). Auszubildende, die fachabteilungsübergreifend eingesetzt werden, sind (analog zu den Pflegekräften) den entsprechenden Fachabteilungen anteilig nach Inanspruchnahme zuzurechnen. Die Angaben erfolgen auf der „Gesamtebene“ - im Datenfeld mit der Endung „alle“ - Angaben für die Datenfelder „Pflege am Bett“ sind für Auszubildende nicht vorzunehmen.

Datenfeld „Pflegepersonal Gesamt“: Anzugeben ist die Gesamtzahl der auf den bettenführenden Stationen/Fachabteilungen im Pflegedienst eingesetzten Personen. Der Eintrag im Datenfeld „Pflegepersonal Gesamt (alle)“ ist größer als die Summe aus den Einträgen im Datenfeld „Pflegefachpersonal (alle)“, „Pflegehilfspersonal (alle)“, „Weitere Fachkräfte (alle)“ und „Auszubildende (alle)“, wenn Personal auf den bettenführenden Stationen/Fachabteilungen außerhalb der dort genannten Ausbildungsberufe im Pflegedienst eingesetzt wird (bspw. Personal mit 6-wöchigem Basiskurs).

Die Datenfelder „Pflege am Bett“ beziehen sich für die jeweilige Berufsgruppe auf die Personen, die in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen tätig sind. Die Angabe ist eine Davon-Angabe der Datenfelder (alle); sie kann der Angabe im Datenfeld (alle) entsprechen, wenn Pflegekräfte ausschließlich in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen tätig sind.

Können ausländische Pflegekräfte in der Datei „Pflegepersonal“ angerechnet werden?

Ausländische Pflegekräfte, die sich in der Anerkennungsphase nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz befinden, sind in der Datei „Pflegepersonal“ insbesondere auch entsprechend der behördlichen Bestätigung in der jeweiligen Berufsgruppe (d.h. Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte oder Weitere Fachkräfte) und bei der Gesamtzahl der Pflegekräfte zu berücksichtigen.

Wie ist der Funktionsdienst in der Datei „Pflegepersonal“ einzuordnen (z.B. Diätassistenten)?

In der Datei „Pflegepersonal“ ist das Personal zu berücksichtigen, welches auf den Stationen der Fachabteilungen im Pflegedienst eingesetzt wird. Personal im Funktionsdienst (z.B. im Operationsdienst, in der Anästhesie oder im Herzkatheterlabor) ist in der Datei „Pflegepersonal“ somit im Allgemeinen nicht zu berücksichtigen. Eine Ausnahme besteht darin, wenn der Funktionsdienst einer Station zugeordnet ist und das Personal neben der Tätigkeit im Funktionsdienst auch Aufgaben aus der Pflege übernimmt. In diesem Fall ist das Personal seiner Qualifikation entsprechend anteilig nach Inanspruchnahme an „Pflege am Bett“ in der Datei „Pflegepersonal“ aufzuführen.

Wie ist die Stationsleitung/Pflegedienstleitung in der Datei „Pflegepersonal“ zu berücksichtigen?

Sofern die Stationsleitung einer Station zugehört ist, so ist diese in der Datei „Pflegepersonal“ (im Datenfeld „alle") aufzuführen und ggf. nach Inanspruchnahme anteilig unter „Pflege am Bett“ zu berücksichtigen, in dem Umfang, in dem sie in der unmittelbaren Patientenversorgung auf Stationen tätig war.

Übergeordnetes Personal (z.B. Pflegedienstleitung), welches nicht einer Station zugeordnet ist, wird in der Datei „Pflegepersonal“ nicht berücksichtigt.

Unter welcher Pflegekategorie sollen die anteilig in der Pflege arbeitenden therapeutischen Kräfte wie z.B. Krankengymnasten, Ergotherapeuten, PTA, Physiotherapeuten etc. in der Datei „Pflegepersonal“ ausgewiesen werden?

Grundsätzlich sind in der Datei „Pflegepersonal“ alle Pflegekräfte anzugeben, die in der Pflege tätig sind, d.h. im Pflegedienst eingesetzt werden, differenziert nach den Qualifikationsgruppen (Pflegefachpersonal, Pflegehilfspersonal, Weitere Fachkräfte, Auszubildende, Pflegepersonal Gesamt) und differenziert nach „alle“ bzw. „Pflege am Bett“. Therapeutische Kräfte sind damit im Allgemeinen kein Bestandteil der Datei „Pflegepersonal“.

Wenn eine therapeutische Kraft anteilig im Pflegedienst eingesetzt wird, ist sie in der Datei „Pflegepersonal“ entsprechend ihrer Qualifikation in Bezug auf die Differenzierung des Pflegepersonals nur anteilig mit dem pflegerischen Anteil ihrer Tätigkeit nach Inanspruchnahme anzugeben.

Können Bufdis, FSJler, Krankentransport, Serviceleistungen in der Datei „Pflegepersonal“ berücksichtigt werden?

In der Datei „Pflegepersonal“ werden Personen berücksichtigt, welche mindestens eine der Definitionen „Pflegefachpersonal“, „Pflegehilfspersonal“, „Weitere Fachkräfte“, „Auszubildende“ oder „Pflegepersonal Gesamt“ erfüllen und auf den Stationen der Fachabteilungen im Pflegedienst eingesetzt werden.

Personal, welches im Krankentransport oder im Service eingesetzt wird sowie „Bufdis“ oder „FSJler“ fallen im Allgemeinen nicht unter eine der oben aufgeführten Definitionen. Wurde vom genannten Personal jedoch z.B. ein unter der Definition „Pflegepersonal Gesamt“ aufgeführter 6-wöchiger Basiskurs absolviert, so wird das Personal unter „Pflegefachpersonal Gesamt (alle)“ berücksichtigt, nicht jedoch im Datenfeld „Pflege am Bett“.

Können Schüler in der Datei „Pflegepersonal“ berücksichtigt werden?

Die Anzahl der Auszubildenden wird in AK angegeben - eine AK ist dabei eine mit Ausbildungsvertrag und tariflicher Arbeitszeit ganzjährig beschäftigte Person ohne Berücksichtigung des Anrechnungsverhältnisses. Die Angaben erfolgen auf der „Gesamtebene“ - im Datenfeld mit der Endung „alle“ - Angaben für die Datenfelder „Pflege am Bett“ sind für Auszubildende nicht vorzunehmen.

Schüler, die ein Schulpraktikum absolvieren, sind hingegen in der Datei „Pflegepersonal“ in keiner Kategorie zu berücksichtigen, d.h. weder unter dem Datenfeld mit der Endung „alle“ noch unter den Datenfeldern „Pflege am Bett“.

Wir belegen unsere Stationen interdisziplinär. Wie soll ich in der Datei Pflegepersonal die fachabteilungsbezogenen Angaben eintragen?

Bei interdisziplinärer Belegung rechnen Sie bitte das Pflegepersonal anteilig den Fachabteilungen zu. Die anteilige Verrechnung nehmen Sie dabei nach Inanspruchnahme vor.

Was gebe ich bei der Krankenversichertennummer an?

Der unveränderliche Teil der Krankenversichertennummer nach § 290 Abs. 1 Satz 2 SGB V (10-stellige „Versicherten-ID“ der Krankenversichertenkarte) ist anzugeben. Die Krankenversichertennummer ist nur bei Patienten mit elektronischer Gesundheitskarte anzugeben. In allen anderen Fällen ist „9999999999“ anzugeben. Genauere Informationen finden Sie im Fehlerverfahren Teil A Basisdokument unter Punkt 6.4.1.

Welcher Entgeltbetrag wird bei der Prüfung E0013 erwartet?

Die Prüfung bezieht sich auf die vereinbarten Entgeltbeträge unter Berücksichtigung des Gültigkeitszeitraums. Sollten sich hier Änderungen ergeben haben, sind diese nach Rücksprache mit der Datenstelle nachzureichen.

Im Prüfalgorithmus werden Sonderkonstellationen berücksichtigt wie bspw. die Übermittlung von PKV-Fällen (Beihilfeversicherung). Der Entgeltbetrag für die Leistung der PKV ist zu 100% für die DRG-Fallpauschale zu übermitteln.

Wo liegt der Fehler beim Auftreten der Prüfung P0025?

In den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik findet sich der Hinweis, dass ein Kode aus diesem Bereich in der Regel zu Beginn der Behandlung und bei jedem Wechsel der Behandlungsart anzugeben (siehe unter  „PEPP-Entgeltsystem 2020“ / „Kodierrichtlinien“ / „DKR-Psych 2020 auf Seite 21 (PP005g)).

Bei Verletzung dieser Regel kommt es zur Fehlermeldung.

Wo liegt der Fehler beim Auftreten der Prüfung P0025 oder P0028?

In den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik findet sich der Hinweis, dass ein Kode aus diesem Bereich in der Regel einmal pro Woche anzugeben ist und als Bezugsdatum für die jeweils zu kodierende Leistungsperiode ist der erste Tag der vom Kode bestimmten Periode anzugeben (siehe unter  „PEPP-Entgeltsystem 2020“ / „Kodierrichtlinien“ / „DKR-Psych 2020“ auf Seite 22 (PP005g)).

Siehe auch beim DIMDI: „Ein Kode aus diesem Bereich ist in der Regel einmal pro Woche anzugeben. Als erste Woche gilt die Zeitspanne vom Tag der Aufnahme bis zum Ablauf der ersten 7 Tage, usw.“

Sind diese Regeln verletzt, kommt es zur Fehlermeldung.

Wie sind die Datumsangaben zur Kennung „Intensivbett“ in der Datei FAB einzutragen?

In der Datei FAB soll auf Basis der Daten die Verweildauer des Patienten auf die Bereiche der Normalpflege (auf Normalstationen) und der intensivmedizinischen Betreuung aufgeteilt werden. Bei einer Verlegung in ein Intensivbett ohne Wechsel der Fachabteilungsangabe ist entsprechend der Zeitpunkt der internen Verlegung von einem Bett der Normalpflege in ein Bett der intensivmedizinischen Versorgung (bzw. umgekehrt) durch die dazugehörigen Datumseingaben einzutragen.

Beispiel: Patient wird vom 02.01.2020 bis zum 12.01.2020 im Fachbereich Innere Medizin (FAB-Schlüssel 0100) behandelt. Vom 04.01.2020 bis zum 07.01.2020 erfolgte eine intensivmedizinische Behandlung in einer interdisziplinären Intensivstation ohne eigenen FAB-Schlüssel 36xx. Die Datei FAB sieht dann bspw. so aus:

IK;Entlassender-Standort;Entgeltbereich;KH-internes-Kennzeichen;Standortnummer-Behandlungsort;FAB;FAB-Aufnahmedatum;FAB-Entlassungsdatum;Kennung-Intensivbett

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;202001020800;202001041100;N

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;202001041100;202001071000;J

260100012;770001000;DRG;Pat2;770001000;HA0100;202001071000;202001120900;N

Sind auch Fälle nach § 140a SGB V Besondere Versorgung zu übermitteln?

Ja, auch Fälle nach § 140a SGB V Besondere Versorgung (integrierte Versorgung) sind zu übermitteln. Sie sind am Aufnahmegrund (3. und 4. Stelle mit den Werten „41“ bis „47“) zu erkennen.

seitenübergreifender Abschnitt